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Rezension: Forgetting You von Bianca Iosivoni


Klappentext

Eine Frau ohne Erinnerungen – ein Mann, der sie nie vergessen hat

Valerie ist auf der Flucht. Sie rennt nicht nur vor ihrer Vergangenheit davon, sondern wird buchstäblich von Unbekannten gejagt. Dabei läuft sie ausgerechnet dem undurchschaubaren FBI-Agenten Adam Blackbourne in die Arme, zu dem sie sich sofort hingezogen fühlt. Er behauptet, sie würden sich kennen – und dass Valerie ihn bei ihrer letzten Begegnung angeschossen hat. Doch leider fehlen ihr jegliche Erinnerungen an das Ereignis und an die Person, die sie angeblich gewesen sein soll. Als sie einen Verfolger ohne zu zögern professionell tötet, wird Valerie klar, dass sie sich so schnell wie möglich erinnern muss. Denn nun ist nicht mehr nur ihr eigenes Leben in Gefahr, sondern auch das von Adam.


Amnesie, Geheimnisse und eine Geschichte, die mich stellenweise richtig in ihren Sog gezogen hat: Mit Hunters, Forgetting You startet Bianca Iosivoni in eine neue dreiteilige Reihe. Ich war vor dem Lesen vor allem gespannt darauf, wie das Thema Amnesie umgesetzt wird, denn genau bei diesem Thema bin ich normalerweise eher skeptisch.


Nach dem Lesen kann ich sagen: Für mich funktioniert die Idee hier deutlich besser, als ich zunächst erwartet hatte.


Meine Erwartungen an Hunters, Forgetting You


Hunters, Forgetting You ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe von Bianca Iosivoni. Die Grundidee rund um eine Figur, die sich nicht an bestimmte Dinge erinnern kann, hat mich direkt neugierig gemacht.


Gleichzeitig ist Amnesie für mich aber ein Thema, bei dem ich nicht automatisch zu einem Buch greife. Ich finde es schwierig, wenn fehlende Erinnerungen hauptsächlich dafür eingesetzt werden, künstlich Geheimnisse zu erzeugen.


Deshalb war ich gespannt, wie Bianca Iosivoni dieses Element in die Geschichte einbaut.


Die Geschichte und das Thema Amnesie


Was mir hier gut gefallen hat, ist, dass mich die Amnesie tatsächlich neugierig gemacht hat.


Ich wollte wissen, was hinter den fehlenden Erinnerungen steckt und welche Informationen noch ans Licht kommen. Dadurch hatte die Geschichte immer wieder Momente, in denen ich unbedingt weiterlesen wollte.


Für mich war das besonders wichtig, weil genau solche Geschichten davon leben, dass man als Leserin gemeinsam mit der Figur Stück für Stück herausfindet, was eigentlich passiert ist.


Und obwohl ich nicht jede Entwicklung als großes Highlight empfunden habe, hat die Grundidee für mich funktioniert.


Spannung und Sogwirkung


Das Buch hat mich nicht durchgehend gleichermaßen gefesselt. Es gab aber definitiv Stellen, an denen ich richtig in die Geschichte gezogen wurde. Gerade wenn neue Informationen dazukamen oder sich Zusammenhänge ergeben haben, wollte ich unbedingt weiterlesen. Dieses Gefühl, immer noch ein Kapitel lesen zu wollen, hatte ich mehrmals während des Buches.


Für mich war das letztendlich auch der Grund, warum ich das Buch als spannend empfunden habe.


Der Schreibstil von Bianca Iosivoni


Mit dem Schreibstil hatte ich überhaupt keine Probleme. Ich empfand ihn als angenehm und flüssig und hatte dadurch einen sehr guten Lesefluss. Ich hatte beim Lesen nie das Gefühl, mich durch die Seiten kämpfen zu müssen.


Im Gegenteil: Ich hatte eher das Gefühl, durch die Geschichte zu rutschen.


Gerade bei einem Buch, das auf Spannung und Geheimnissen aufbaut, finde ich einen flüssigen Schreibstil besonders wichtig. Die Geschichte soll einen schließlich nicht durch komplizierte Formulierungen aus dem Lesefluss werfen.


Kein Cliffhanger trotz Reihenauftakt


Eine Sache, die ich besonders positiv fand, ist das Ende. Hunters, Forgetting You ist zwar der Auftakt einer dreiteiligen Reihe, endet aber nicht mit einem Cliffhanger. Die Geschichte dieses Bandes ist abgeschlossen.


Gleichzeitig bekommen wir noch zwei weitere Bücher, in denen Charaktere aus diesem Universum im Mittelpunkt stehen. Das gefällt mir persönlich richtig gut. Ich kann mit offenen Enden leben, wenn sie gut gemacht sind, aber gerade bei Reihen finde ich es angenehm, wenn man nicht nach jedem Band mit zehn unbeantworteten Fragen zurückgelassen wird.


Hier hatte ich eher das Gefühl: Die Geschichte ist beendet, aber ich habe trotzdem Lust, noch einmal in dieses Universum zurückzukehren.


Mein Fazit zu Hunters, Forgetting You


Für mich ist Hunters, Forgetting You ein solider Auftakt einer neuen Reihe.


Die Grundidee mit der Amnesie hat mich positiv überrascht, der Schreibstil war angenehm und flüssig und stellenweise konnte mich die Geschichte richtig in ihren Sog ziehen.


Gleichzeitig war es für mich kein durchgehendes Highlight. Dafür gab es für mich nicht genug Momente, die dauerhaft im Kopf geblieben sind.


Trotzdem hat das Buch genau das geschafft, was ein Reihenauftakt für mich schaffen sollte: Ich bin neugierig auf das Universum geworden und möchte wissen, was die beiden weiteren Bücher bereithalten.


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libriamooore
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