Rezension: Ever & After von Stella Tack (#Band 2)
Mit einem einzigen Kuss hat Rain alles verloren, was ihr lieb und teuer ist. Seit der Prinz aus dem Grab auferstanden ist, stürzt seine Magie das Land ins Chaos. Rain versucht verzweifelt, ihrem düsteren Schicksal zu entkommen. Denn als Schneewittchen-Erbin soll sie den Prinzen heiraten und damit die Prophezeiung erfüllen, die allen den Untergang bringt. Ihr letzter Ausweg: ein Deal mit Rumpelstilzchen. Doch einer Märchenfigur zu vertrauen, ist genauso gefährlich, wie sich in eine zu verlieben.
Nach Band 1 war ich sehr gespannt, wie es mit der Geschichte weitergeht. Doch leider hat mich Ever & After 2 nicht so mitgenommen, wie ich es erhofft hatte.
Schon der Einstieg fiel mir schwerer als gedacht. Ich kam nicht richtig in die Handlung rein, und dieses Gefühl hat sich über weite Teile des Buches gezogen. Obwohl mir der Schreibstil von Stella Tack weiterhin gefällt und das Setting für mich stimmig und atmosphärisch war, fehlte mir das gewisse Etwas, um richtig gefesselt zu werden.
Die Story selbst fühlte sich für mich oft zäh an. Anstatt mitgerissen zu werden, hatte ich mehrfach das Gefühl, dass es nicht so recht vorangeht. Das hat leider dafür gesorgt, dass ich mich stellenweise durch die Kapitel gequält habe.
Trotz meiner Kritikpunkte habe ich das Bedürfnis, die Reihe zu beenden. Irgendetwas hält mich doch noch bei den Figuren und der Welt – deshalb habe ich Band 3 bereits auf meine Leseliste für Oktober gepackt. Ich hoffe sehr, dass dort das Potenzial ausgeschöpft wird, das ich in Band 2 vermisst habe.
Ever & After 2 war für mich ein eher schwacher Mittelteil: schöner Schreibstil, tolles Setting, aber eine Handlung, die mich nicht richtig packen konnte.

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