Rezension: Bulletproof von K.M. Moronova
Klappentext
Als Briar Thornton nach Bane Falls zurückkehrt, um die Farm ihres verstorbenen Onkels für den Verkauf vorzubereiten, hätte sie am liebsten wieder kehrt gemacht. Nicht nur, dass ihr Verwandter ihr eine Bruchbude hinterlassen hat, sie wird plötzlich auch von einem Unbekannten beobachtet. Briar ahnt nicht, dass dieser Fremde Roman Syxx ist. Syxx ist berechnend, gefährlich – und nicht zuletzt deshalb zum Lieutenant der Dark-Forces-Einheit Icarus ernannt worden. Er und sein Team sind auf geheimer Mission in Bane Falls unterwegs. Bei diesem Einsatz darf nichts schiefgehen. Doch der ungeplante Neuling im Ort könnte alles zunichtemachen…
Spannende Dark Military Romance mit Suchtfaktor, die zwar nicht an ihre Vorgänger herankommt, mich aber trotzdem bestens unterhalten hat.
K.M. Moronova gehört für mich mittlerweile zu den Autorinnen, bei denen ich automatisch neugierig werde, sobald ein neues Buch erscheint. Deshalb habe ich mich auch auf Bulletproof unglaublich gefreut.
Ob das Buch meine Erwartungen erfüllen konnte und warum es für mich trotz vier Sternen der schwächste Band der Reihe ist, erzähle ich euch in dieser Rezension.
Der Schreibstil macht süchtig
Einer der größten Pluspunkte des Buches ist für mich ganz klar der Schreibstil.
K.M. Moronova schafft es immer wieder, mich innerhalb weniger Seiten komplett in ihre Geschichten hineinzuziehen. Auch diesmal war das nicht anders. Der Schreibstil ist bildhaft, flüssig und gleichzeitig leicht zu lesen. Ich hatte beim Lesen ständig das Gefühl, mitten im Geschehen zu sein. Die Seiten sind nur so an mir vorbeigeflogen und ich wollte immer wissen, wie es weitergeht.
Dark Military Romance trifft Small Town
Was Bulletproof besonders macht, ist die Kombination aus Dark Military Romance und Small Town Atmosphäre. Diese Mischung hat mich sofort neugierig gemacht und funktioniert überraschend gut. Die düsteren Elemente sorgen für Spannung und Intensität, während die Small Town Vibes einen interessanten Kontrast schaffen. Dadurch hebt sich das Buch auch von vielen anderen Titeln des Genres ab.
Spannung bis zur letzten Seite
Langweilig wird es in diesem Buch definitiv nicht. Geheimnisse, Konflikte und mehrere Plot Twists sorgen dafür, dass die Spannung konstant erhalten bleibt. Immer wenn ich dachte, ich wüsste, in welche Richtung die Geschichte geht, kam eine neue Wendung. Genau das hat dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Meine Kritik: Die emotionale Tiefe
So sehr mich die Handlung unterhalten hat, gab es dennoch einen Punkt, der mich etwas gestört hat. Die Charaktere blieben für mich stellenweise etwas blass. Ich hätte mir mehr Einblicke in ihre Gedanken und Gefühle gewünscht. Dadurch fehlte mir manchmal die emotionale Verbindung, die ich in den anderen Bänden der Reihe deutlich stärker gespürt habe. Besonders im Vergleich zu den Vorgängern merkt man diesen Unterschied.
Warum es für mich der schwächste Band der Reihe ist
Bevor das falsch verstanden wird: Bulletproof ist ein gutes Buch. Allerdings hat die Reihe für mich bisher auf einem unglaublich hohen Niveau gespielt. Genau deshalb fallen kleinere Schwächen hier stärker auf. Mir hat vor allem das klassische Militärsetting gefehlt, das die anderen Bücher für mich so besonders gemacht hat. Dadurch fühlte sich Bulletproof etwas anders an als seine Vorgänger. Trotzdem bedeutet das nicht, dass das Buch schlecht ist. Die Messlatte lag einfach extrem hoch.
Fazit zu Bulletproof von K.M. Moronova
Bulletproof ist eine spannende, düstere und unterhaltsame Dark Military Romance mit einer gelungenen Mischung aus Small Town Atmosphäre, Geheimnissen und Plot Twists. Auch wenn mir etwas emotionale Tiefe gefehlt hat und ich die vorherigen Bände stärker fand, hatte ich viel Spaß mit der Geschichte und habe jede Seite gerne gelesen. Für Fans der Reihe bleibt das Buch definitiv lesenswert und ich hoffe sehr, dass K.M. Moronova uns noch weitere Geschichten aus dieser Welt schenken wird.

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