Rezension: Loki von Franka Neubauer
Klappentext
Harlow hasst die Götter. Doch als ihr Heimatdorf von Bestien angegriffen und ihre beste Freundin tödlich verwundet wird, geht sie einen Pakt mit Loki ein, dem Gott der List und Lügen. Für ein Heilmittel hilft Harlow ihm, an den heiligen Pfeil des Liebesgottes Amor zu gelangen. Auf ihrer Mission werden sie von einem perfiden Fluch getroffen: Die beiden können sich nicht voneinander entfernen, ohne tödliche Schmerzen zu erleiden. Und je mehr Zeit Harlow mit dem verführerischen Gott verbringt, desto mehr hinterfragt sie alles, was sie über ihn zu wissen glaubte. Nur ahnt sie nicht, dass Loki einen Plan verfolgt, der ihre Welt ins Chaos stürzen wird…
Loki von Franka Neubauer verbindet nordische Mythologie mit Fantasy und Romantik. Als großer Fan von Göttergeschichten habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut und hatte entsprechend hohe Erwartungen.
Der Einstieg in die Geschichte gelingt gut. Die mythologische Welt wird interessant aufgebaut und bietet viele spannende Ansätze. Besonders Fans von Göttern und alten Mythen werden hier schnell neugierig.
Leider konnte ich mit der Hauptfigur Harlow im Verlauf der Geschichte immer weniger anfangen. Viele ihrer Entscheidungen habe ich nicht verstanden und emotional nicht mitgetragen. Dadurch fiel es mir schwer, komplett in die Geschichte einzutauchen.
Ein großer Kritikpunkt für mich ist die Liebesgeschichte. Das Buch wird als epische Enemies to Lovers Story beworben, diese Entwicklung blieb für mich jedoch sehr blass. Die romantischen Gefühle wurden kaum ausgearbeitet und kamen zu kurz.
Über weite Strecken bleibt die Handlung eher ruhig. Erst ab etwa drei Viertel des Buches nimmt die Geschichte richtig Fahrt auf. Das Finale ist spannend und emotional, kommt für meinen Geschmack jedoch zu spät.
Ein absolutes Highlight war der kleine Wassergeist. Seine Auftritte sorgten immer wieder für humorvolle Momente und haben mir sehr gefallen.
Loki von Franka Neubauer bietet eine spannende mythologische Grundlage und gute Ideen. Leider springt der emotionale Funke erst sehr spät über und die Liebesgeschichte bleibt zu schwach ausgeprägt.
Tropes

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