Rezension: Velvet Falls von Julia Dippel
Fantasy Auftakt mit viel Potenzial und gemischten Gefühlen
Velvet Falls ist eines dieser Bücher, die man gefühlt überall sieht. Auf Social Media war es lange präsent und stark gehyped, weshalb meine Erwartungen entsprechend hoch waren. Julia Dippel ist für mich eine Autorin mit Licht und Schatten. Eine ihrer Reihen habe ich sehr geliebt, eine andere konnte mich nicht überzeugen. Entsprechend gespannt, aber auch vorsichtig bin ich an diesen Auftakt herangegangen.
Der Einstieg in Velvet Falls ist definitiv gelungen. Die Geschichte beginnt interessant, geheimnisvoll und mit einer Grundidee, die neugierig macht. Die Welt verspricht viel und ich hatte zu Beginn wirklich Lust, mehr über alles zu erfahren.
Leider hat sich für mich im weiteren Verlauf das Tempo stark verlangsamt. Die Handlung zog sich stellenweise sehr und ich hatte immer wieder das Gefühl, dass wichtige Informationen fehlen. Besonders die Gilde, das Magiesystem, die Artax und die Göttersöhne hätten für mich deutlich mehr Raum gebraucht. Gerade in einer Fantasy Geschichte ist die Tiefe der Welt für mich entscheidend und hier blieb vieles zu oberflächlich.
Der Spice war für mich kein Problem. Ich fand ihn passend eingesetzt und nicht übertrieben. Auch der Cliffhanger am Ende ist hart und gut gemacht. Trotzdem konnte er mich emotional nicht so packen, dass ich unbedingt weiterlesen möchte. Obwohl ich die Idee und das Grundgerüst der Geschichte mochte, hat mich das Buch insgesamt nicht genug berührt.
Velvet Falls ist für mich kein schlechtes Buch. Es ist ein solides Fantasy Erlebnis mit einer guten Ausgangsidee. Für ein persönliches Highlight hat mir jedoch die Tiefe gefehlt, weshalb mich Band zwei aktuell nicht genug reizt.
Tropes
Enemies to Lovers
Forced Proximity
Second Chance

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