Rezension: Wings of Ash von Jana Schikorra 🐉✨
Werbung | Rezensionsexemplar
Verlag: moon notes - Oetinger Verlag
Genre: Romantasy
Reihe: Wings of Ash
Band 1 von 2
Seitenanzahl: 448 Seiten
Bewertung: 2,5 von 5 Sternen ⭐
Klappentext
Die Macht des Drachenfeuers. Am Hof des Winterkönigs ist Gylda Endurian eine Gefangene, denn sie trägt eine seltene und verbotene Gabe in sich: Mit ihrem Gesang kann sie das Feuer von Drachen kontrollieren. Nacht für Nacht ist es ihre Aufgabe, den Fae-Adel mit ihren Künsten zu amüsieren - bis der Winterkönig sie auf einem Maskenball unter seinen Gästen versteigern lässt. Ausgerechnet der grausamste von ihnen erhält den Zuschlag: Lord Neven mit dem schiefen Lächeln, der scharfen Zunge und den grünen Augen, die bis in Gyldas Innerstes zu blicken scheinen. Noch ahnt sie nicht, dass Neven ihre Gabe für einen ganz bestimmten Zweck braucht und dass sie in größter Gefahr ist, nicht nur ihr Leben, sondern auch ihr Herz zu verlieren...
Von der Idee her hat mich Wings of Ash sofort neugierig gemacht: Drachen, die mit Gesang zum Leben erweckt werden können – das klang für mich nach einer einzigartigen Fantasywelt. Doch leider hat mich die Umsetzung nicht wirklich überzeugt.
Die Schreibweise empfand ich als sehr gewöhnungsbedürftig. Manche Sätze musste ich mehrfach lesen, um sie zu verstehen, und das hat meinen Lesefluss deutlich gestört. Erzählt wird überwiegend aus Gyldas Sicht, was grundsätzlich gut funktioniert. Besonders spannend fand ich die kurzen Mini-Kapitel aus Sicht des Winterkönigs und Nevens, da sie neue Perspektiven eingebracht haben.
Während der Einstieg noch spannend wirkte, hatte der Mittelteil für mich deutliche Längen. Es passierte zu wenig, sodass ich mich schwer tat, dranzubleiben. Die Idee mit Gyldas Gesang, der Drachen erweckt und Feuer hervorbringt, hat mir anfangs sehr gefallen. Doch im Verlauf wurde daraus mehr ein Instrument der Folter durch den Winterkönig, was mir die Faszination etwas genommen hat.
Insgesamt lag über dem ganzen Buch ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit, das für mich einfach nicht angenehm zu lesen war. Statt Spannung oder Vorfreude habe ich mich oft eher bedrückt gefühlt.
Das Ende empfand ich als verwirrend und nicht wirklich schlüssig. Viele Fragen blieben offen, aber nicht auf eine neugierig machende Art, sondern so, dass ich mir unsicher bin, ob ich Band 2 weiterlesen möchte.
Tropes
🐉✨ Dragons & Fae
⚔️❤️ Enemies to Lovers
🛏️🚪 Forced Proximity
🖤🗡️ Morally Grey
Wings of Ash hat eine spannende Grundidee und einige schöne Zitate, die mich berührt haben:
»Aber vergiss nicht, dass Vertrauen weitaus schneller zerstört als geschaffen werden kann.«
»Ich wünsche dir, dass du eines Tages wieder Licht in dir trägst, Gylda. Genug davon, um jede Nacht deines Lebens auszuleuchten.«
Doch trotz dieser Momente konnte mich das Buch nicht fesseln. Zu viele Längen, ein schwer zugänglicher Schreibstil und eine bedrückende Atmosphäre haben den Lesegenuss getrübt.

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